Italien – das Land im Süden Europas zwischen Alpen und Sizilien steht für das berühmte italienische Lebensgefühl, die Dolce Vita, für Sonne und Meer, abwechslungsreiche Landschaften und, last but not least, für eine phänomenale Küche mit italienischen Spezialitäten. Für alle die Ihren Kurzurlaub in Italien in die eigenen vier Wände verlegen wollen haben wir uns die beliebtesten italienischen Spezialitäten näher angesehen.
Italiens kulinarische Delikatessen reichen von Käse-, und Wurstspezialitäten über hervorragende Weine und Liköre und verschiedenste Antipasti und Olivenarten bis hin zu den weltweit beliebten italienischen Pasta-, Risotto-, und Pizzagerichten. Auch im Dessertbereich bietet Italien ein weites Spektrum an feinsten Süßwaren wie Gebäck, Schokolade und italienischen Kaffeespezialitäten. Weitere italienische Spezialitäten finden sich im Feinkostbereich, so z.B. Köstlichkeiten wie Trüffel, erlesenes Balsamicoessig und eine große Auswahl an Ölivenölen.

  Bella Italia und seine italienischen Spezialitäten:

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1. italienische Käsespezialitäten:
Parmesan (ital. “Parmigiano“ ) – der “körnige König“ aus Oberitalien ist ein würziger Hartkäse aus Kuhmilch. Er ereignet sich besonders gut zum Reiben und wird u.A. gerne zu Pastaspeisen und in Kombination mit Tomaten-, und Tomatengerichten serviert. Sein einzigartiges und intensives Aroma entsteht auch durch den langen Reifeprozess. Je länger dieser Reifeprozess, desto intensiver der Geschmack und desto höher die Qualität.
Mozzarella – hat einen weichen und milden Charakter und besteht aus Kuh-, oder Büffelmilch. Seine Reifezeit beträgt lediglich 2-3 Tage. Mozzarella kann für die verschiedensten Gerichte verwendet werden, so z.B. zu Fleisch-, Pasta-, und Gemüsegerichten. Besonders beliebt in Kombination mit Tomaten und Basilikum.
Scamorza – birnenförmiger geräuchter Käse, der, wie auch Mozzarella, als Frischkäse mit heißem Wasser übergossen wird und so seinen charakteristischen Charakter erhält. Toll zum Überbacken oder als “rauchiges“ Extra zum Verfeinern von Suppen.
Provolone – reift, anders als Mozzarella und Scamorza etwa 2-3 Monate. Es handelt sich bei dieser Käsesorte um einen sog. Schnitt-, oder Hartkäse. Ideal zum Würzen von Vor-, und Hauptspeisen und zu Gemüse. Tipp: Besonders fein zubereitet als italienische Spezialität “Carpaccio” – fein aufgeschnitten, mit ein wenig Olivenöl, Salz und Pfeffer und frischen Kräutern.
Ricotta – Der besonders fettarme italienische Frischkäse wird aus Süßmolke hergestellt und wird traditionell für die Zubereitung von süßen Desserts wie Käsekuchen verwendet.
Asiago – Halbfester Schnittkäse aus aus dem Nordosten Italiens. Er besteht aus Kuhmilch und hat kleine bis mittelgroße Löcher. Der recht weiche Käse schmeckt angenehm mild-würzig mit nussigem und leicht zitronigem Aroma. Hervorragend zu frischem Brot mit einem Glas Wein.
Gorgonzola – Der Edelschimmelkäse hat einen würzig-pikanten Geschmack mit dezent süßer Note. Man genießt ihn mit italienischem Weißbrot, schwarzen Oliven und Radicchio als kleine Mahlzeit, oder man krümelt ihn über gemischte Salate mit Walnüssen. Er macht sich gut auf einer Käseplatte oder gefüllt in frische Birnen zum Dessert. Außerdem ist er Bestandteil von diversen Pasta-, und Gemüsesaucen.

2. italienische Wurstspezialitäten:
Salami ( ital. salame „Salzwurst, Salzfleisch“) wird aus Schweine- und Rindfleisch hergestellt und ist meist luftgetrocknet. Sie kann auf unterschiedlichste Weise gewürzt sein, so z.B. mit Paprika/Chili, Fenchel, Pfeffer usw.
Mortadella – italienische Wurstspezialität aus Schweinefleisch. Im Gegensatz zur deutschen Version wird die ital. Mortadella in speziellen Heißluftöfen bei 90 °C gegart. Besonders empfehlenswert: Mortadella-Varianten mit Pistazien.
Salsiccia – ist eine pikant gewürzte Mettwurst. Sie ähnelt einer deutschen groben Bratwurst und wird je nach Region mit verschiedenen Kräutern und Aromen angereichert.
Parmaschinken – ist ein luftgetrockneter Schinken aus der Provinz Parma nordwestlich von Bologna. Er hat einen mild-würzigen Geschmack. In Italien bleibt der Knochen meist am Schinken, geschnitten wird er erst unmittelbar vor dem Verzehr in hauchdünne Scheiben. Klassisch wird er mit Melonenspalten oder anderen Früchten als Vorspeise serviert.

3. italienische Pastaspezialitäten:
Italienische Pasta steht für Spaghetti, Tortellini, Tagliatelle, Maccheroni und Ravioli, doch die italienische Spezialität Pasta bietet noch viele viele weitere Sorten an. Die Grobunteraufteilung ist nach kurzen und langen Nudeln (Pasta Corta und Pasta Lungha), diese gibt es in allen Formen und Füllungen oder auch Geschmacksrichtungen und Farben.

4. Olivenöle:
Der Unterschied bei kaltgepreßtem Olivenöl entsteht beim Pressen – Natives Olivenöl (Olio Virgine) wird durch schonendes Pressen hergestellt und ist in der Regel unbehandelt. Olivenöl der ersten Pressung erhält den Zusatz “extra” und ist das qualitativ hochwertigste Ölivenöl mit einem besonders milden Geschmack. Olivenöl wird gerne an Pasta-, Fleisch-, und Fischgerichten gegeben und ebenso gerne für Antipasti oder Salate benützt. Obwohl Olivenöl als eine der italienische Spezialitäten gilt, ist Italien nur zweitgrößter Olivenölproduzent hinter Spanien.

5. Balsamico Essig:
Aceto balsamico oder Balsamessig ist ein Essig aus der italienischen Provinz Modena und der Region Emilia Romagna. Seine Charakteristika ist die dunkelbraune Farbe und einen süßsauren Geschmack. „Aceto Balsamico Tradizionale di Modena“ und „Aceto Balsamico tradizionale di Reggio Emilia“ sind geschützte Bezeichnungen und müssen daher in der betreffenden Region und nach den dort festgelegten Regeln hergestellt werden. Ein Original Aceto Balsamico muss mindestens 12 Jahre gelagert worden sein und muss den strengen örtlichen Qualitäts- und Geschmacksprüfungen entsprechen. Bei einer Reifung von über 25 Jahre erhält er den Zusatz „extravecchio“ und die italienische Spezialität kann dann auch schnell über 100 Euro kosten